Giardien

Zoonoseerreger aus dem Dünndarm

Giardien

Giardien sind begeißelte Einzeller (Protozoen), die im Dünndarm leben. Die Übertragung erfolgt z. B. über Kot von infizierten Tieren, kontaminierte Pfützen oder die behaftete Umgebung. Vornehmlich erkranken Welpen, Jungtiere, immungeschwächte und unter Stress stehende Tiere sowie solche in großen Haltungen (Zwinger, Tierheim, Pension, Züchter). Die mit dem Kot ausgeschiedenen Zysten können in feuchter Umgebung für mehrere Monate infektiös bleiben

Schleimiger, wiederkehrender, teils blutiger Durchfall ist das Leitsymptom für einen Giardienbefall. Dazu kommen Appetitlosigkeit, Apathie, Gewichtsverlust und Erbrechen. Nachzuweisen sind diese Parasiten über eine Kotprobe.

Wichtige Vertreter:

  • Giardia duodenalis (Syn.: G. intestinalis, G. lamblia)

Achtung: Die Giardiose ist eine Zoonose!

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